SWM-Mitarbeiter radelten 457 Kilometer am Tag
Fit in den Morgen starten und nebenbei Geldbeutel und Umwelt schonen? Das waren auch für die Mitarbeiter der Städtischen Werke Magdeburg (SWM) Gründe genug, an der ADFC-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilzunehmen. 42 Männer und Frauen sagten spontan zu, vom 1. Juni bis 30. September an mindestens zwanzig Tagen an ihren Arbeitsplatz zu radeln. Neben ihrem Hauptgebäude in der Magdeburger Innenstadt – unmittelbar in Bahnhofsnähe – hat die SWM zwei Außenstellen in Magdeburg und im nahe gelegenen Örtchen Gerwisch.
Extra ein Fahrrad schenken lassen
„Der Großteil der Teilnehmer ist auch vorher regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit gefahren.“, sagt Cornelia Kolberg, SWM-Pressesprecherin. Eine Mitarbeiterin sei jedoch eigens für diese Initiative umgestiegen: Steffi Lehmann aus Dessau habe sich extra ein Fahrrad schenken lassen, um in ihrem Heimatort Dessau jeden Morgen zum Bahnhof radeln zu können.
Dass sie ihr neues Fahrrad auch an einem sicheren Ort unterstellen kann, darüber brauchte sich die junge Mitarbeiterin keine Gedanken zu machen: Die Städtischen Werke verfügen über einen abschließbaren Fahrradraum im Keller des Gebäudes. „Frau Lehmann fährt auch heute noch fleißig mit dem Rad. Wie sie sagte, kam die Aktion gerade zur rechten Zeit: Sie hätte ohnehin vorgehabt, ein wenig mehr für die Fitness zu tun. Über die Initiative hätte sie sich prima disziplinieren können.“, sagt Cornelia Colberg über Steffi Lehmann. Neben ihr nahmen noch fünf andere Mitarbeiter ihr Fahrrad mit in den Zug. Die übrigen seien jeweils die ganze Wegstrecke geradelt. Längst nicht alle der fleißigen Radfahrer kamen dabei aus dem Stadtgebiet von Magdeburg. „Wir haben auch Mitarbeiter, die jeden Tag von Schönebeck, Möser, Biederitz oder Dodendorf mit dem Fahrrad kamen.“, so Kolberg. Die Spanne der gefahrenen Kilometer habe täglich zwischen sechs und 50 km gelegen.
Jeder hat gewonnen
Insgesamt strampelten die 42 SWM-Mitarbeiter 457 km am Tag. Eine ordentliche Leistung, meint Pressesprecherin Kolberg anerkennend. Sie selbst habe nur etwa eine Minute Fußweg bis ins Büro. „Da lohnt sich das Radfahren leider nicht“, sagt sie.
Weil die meisten der SWM-Fahrradfahrer treue Radler sind, würden die Städtischen Werke sicher auch im kommenden Jahr an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilnehmen, nicht zuletzt wegen der attraktiven Preise. Gewonnen, so Kolberg außerdem, habe schon heute jeder, der sich an der Initiative beteiligt hat: Nämlich an Gesundheit!
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Sie nahmen an der Aktion teil und fuhren jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit:
Hans-Peter Nagel, Martina Kutzner (vorn,), Carsten Mählmann, Bianca Tönnies (hinten)
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